Aktuelles

19.12.2018

Meine Weihnachtsgeschichte wurde inzwischen im Weihnachtsbuch "Dezemberhimmel" vom Autorenclub Donau-Ries gedruckt.

 

Eine Weihnachtsgeschichte

 

Anton schaute sich suchend um. Seit die Sonne am Horizont erschienen war, stapfte er nun schon durch den harschen Schnee, der unter seinen Füßen knirschte. Doch der Weg, der ihn zu seiner Oma bringen sollte, schien kein Ende nehmen zu wollen.

Überhaupt war heute alles so anders. Als er vor Stunden aufgewacht und, wie jedes Jahr am Heiligabend nach unten ins Wohnzimmer gelaufen war, um den geschmückten Weihnachtsbaum zu betrachten, hatte es bereits begonnen – es gab keinen. Nicht einmal einen ungeschmückten Tannenbaum. Von glänzend eingepackten, mit dicken Schleifen gekrönten Geschenken ganz zu schweigen. Hatte Vater etwa vergessen, einen zu besorgen? Auch der Duft nach frisch gebackenen Plätzchen war ihm nicht wie normalerweise um die Nase geschlichen. Seit er denken konnte, durfte er die zerbrochenen Plätzchen schon beim Frühstück zu seinem Kakao naschen. Seine Mutter schob sie ihm stets, mit ihrem ganz besonders strahlenden Weihnachtslächeln, auf einem kleinen Teller zu. Doch nicht so an diesem Morgen. Die Bewohner des Hauses schienen alle noch zu schlafen. Selbst aus dem Zimmer seiner großen Schwester, die sich üblicherweise schon in aller Herrgottsfrüh von Rockmusik zudröhnen ließ, war kein einziger Ton nach draußen gedrungen. Normalerweise hätte er schon da merken müssen, dass etwas nicht stimmte. Doch bei aller Vorfreude hatte er es wohl nicht wahrgenommen. Also war er wieder nach oben gegangen, um ins Schlafzimmer seiner Eltern zu schauen. Die Daunendecken lagen bereits aufgeschlagen in den Betten, doch von seinen Eltern fehlte jede Spur. Selbst das Zimmer seiner Schwester hatte durch deren Abwesenheit geglänzt. Nacheinander öffnete er sämtliche Türen und schaute hinein. Auch im Keller und in der Garage konnte er sie nicht finden. Jetzt gab es nur noch einen Ort, an dem er suchen konnte. Also schlüpfte er, noch im Pyjama, mit seinen nackten Füßen in die gefütterten Stiefel und lief über den Hof zur Schreinerwerkstatt seines Vaters. Doch die Tür war verschlossen. Frierend und zitternd stand er da und fühlte sich entsetzlich allein, während er sich noch einmal suchend auf dem Hof umblickte.

Da Anton nicht dumm war, beschloss er, sich warm anzuziehen und zu seiner Oma zu gehen. Die wusste sicher, was hier vor sich ging. Oma war klug. Sie wusste stets auf all seine Fragen eine Antwort.

Nachdem er seine Thermolatzhose und die dicke Daunenjacke angezogen hatte, war er dann auch losgegangen. Doch auch mit dem Weg schien etwas nicht zu stimmen. Natürlich wusste er mit seinen acht Jahren bereits, dass eine Strecke mit dem Auto zurückgelegt, schneller zu bewältigen war, als zu Fuß. Darum hatte er sich auch für die Abkürzung durch den Wald entschieden. Mit Oma war er diesen Weg, von ihrer Seite aus, schon oft gegangen. Er kannte die Stelle, an der sie den Wald dann stets verließen, ganz genau. Also hatte er die Straße verlassen und sich auf den Waldweg begeben.

Inzwischen stand die Sonne bereits hoch am Himmel, doch noch immer war das Ende des Weges nicht in Sicht. Im Gegenteil, der Weg schien, statt kürzer, endlos länger zu sein. Hatte er sich etwa verlaufen? Hätte er an der Weggabelung doch den linken Weg nehmen müssen? Nein, er war sicher, dass er sich auf dem richtigen Weg befand. Als er zu der Kurve kam, die er zu kennen glaubte, atmete er erleichtert auf. Nun würde er gleich das am Waldrand stehende Haus seiner Oma sehen.

Antons Enttäuschung war groß, als der Weg danach endlos weiterzugehen schien. Da! – Eine Bank! Sie stand einige Meter von ihm entfernt am Wegesrand. Jemand saß darauf. Als er näherkam, erkannte er, dass es sich um einen alten Mann handelte, der ihn fröhlich lächelnd zu sich winkte. Anton blieb stehen. Seine Eltern hatten ihn oft genug gewarnt, nicht mit Fremden zu sprechen. Dieser alte Mann schien jedoch ganz und gar nicht böse zu sein. Im Gegenteil. Und irgendwie kam er ihm sogar bekannt vor. Vielleicht kannte er ja den Weg zu seiner Oma. Also machte er einige vorsichtige Schritte auf ihn zu.

„Komm nur näher. Ich tu dir nichts.“

Die sonore Stimme des Alten und sein freundliches Lächeln verscheuchten alle Zweifel. Anton ging weiter und stellte sich breitbeinig vor dem alten Mann auf. „Weißt du wo meine Oma wohnt?“

„Aber ja, ich kenne deine Oma schon viele Jahre. Doch bevor wir zu ihr gehen“, fügte er verschwörerisch hinzu, „musst du mir einen Gefallen tun.“

„Einen Gefallen?“, fragte Anton skeptisch.

„Ich habe vor vielen Jahren eine Kiste vergraben, in der sich ein wertvoller Schatz befindet, doch ich bin zu schwach, um sie wieder auszugraben. Würdest du das für mich tun?“

Anton nickte. „Ja, das kann ich. Aber hast du denn einen Spaten?“

Plötzlich lag neben dem Alten ein kleiner Spaten. Wo der alte Mann ihn hergeholt hatte, war dem Jungen schleierhaft, denn er hätte schwören können, dass der Spaten noch vor wenigen Sekunden nicht dort lag.

Wie auch immer, der Alte erhob sich, reichte Anton den Spaten und führt ihn tiefer in den Wald hinein.

Als sie eine ganze Weile gegangen waren, blieb Anton stehen. Ihm war nun doch etwas mulmig zumute. Wollte der alte Mann ihn etwa entführen? War er gar nicht so freundlich, wie er getan hatte?

„Nun komm schon, wir sind gleich da. Siehst du die alte Eiche?“ Der Alte deutete in eine bestimmte Richtung. „Die, die dort umgeben von Tannen, wie eine Königin mitten in ihrem Volk steht? Ich habe ihr vor vielen Jahren ein Geheimnis anvertraut. Ein Geheimnis, das in einer kleinen Kiste ruht, bis du sie ausgräbst. – Ja, du hast mich schon richtig verstanden. Die Kiste habe ich für dich vergraben. Du darfst sie aber erst öffnen, wenn ihr alle um den Weihnachtsbaum sitzt.“

„Die Kiste ist für mich? Kennst du mich denn?“

„Aber ja.“

„Wer bist du?“

Der Alte blieb stehen und deutete, ohne auf Antons Frage einzugehen, auf einen bestimmten Platz. „Hier musst du graben.“

Anton tat wie ihm geheißen und schon nach kurzer Zeit stieß er auf etwas Festes. „Da ist etwas“, jubelte er voller Freude und während er sich dem alten Mann zuwandte: „Ich hab sie gefunden.“

Doch der alte Mann war verschwunden.

„Hallo!“, rief er laut und fügte enttäuscht schmollend hinzu: „Ich hab die Kiste gefunden. Und du wolltest mir doch den Weg zu meiner Oma zeigen.“

Aber der Alte blieb verschwunden. Anton grub die Kiste aus. Als er den Schmutz entfernt hatte, konnte er sehen, dass es sich um eine Metallkiste handelte, die mit wunderschönen Ornamenten verziert war. Schon wollte er sie öffnen, da fiel ihm ein, um was ihn der alte Mann gebeten hatte. Er sollte sie erst öffnen, wenn alle um den Weihnachtsbaum sitzen würden.

 

„Anton, Anton, was ist denn heute mit dir los?“, vernahm er plötzlich die liebevolle Stimme seiner Mutter, die ihn sanft an der Schulter rüttelte. „Wenn du nicht endlich aufstehst, verpasst du den ganzen Weihnachtsmorgen.“

Anton rieb sich den Schlaf aus den Augen und schaute seine Mutter fragend an. Hatte er etwa alles nur geträumt?

„Heut ist Heiligabend. Los, mein Schatz, raus aus den Federn.“

„Ich hab gerade einen komischen Traum gehabt, Mama“, sagte er, während er aus seinem Bett rutschte.

„Ach, der hat dich also daran gehindert aufzustehen. Was hast du denn geträumt?“

„Was …? Oh! Hab ich vergessen.“

Nachdem Anton sich angezogen hatte, ging er an Irinas Zimmer vorbei, aus dem laute Rockmusik nach außen drang. Wie immer, dachte er und ging nach unten. Bereits auf der dritten Stufe kroch ihm der süße Duft von gebackenen Plätzchen in die Nase. Der Weihnachtsbaum stand geschmückt im Wohnzimmer. Allerdings lagen nur wenige Geschenke darunter. – Das war anders. Er vermisste das große Paket, in dem sich sein größter Wunsch, die Polizei-Kommandozentrale von Playmobil befinden musste. Und das dazugehörige Polizeiauto befand sich doch ebenfalls in einem größeren Päckchen. Vielleicht hatte Mama noch keine Zeit, es einzupacken.

Der Tag zog sich schier endlos dahin. Doch, als es zu dämmern begann, läutete jemand an der Tür. Anton wusste, das konnte nur seine Oma sein. Endlich würde es Abendbrot geben und danach war Bescherung.

Mit langen Gesichtern saßen er und Irina auf dem Sofa. Weder er noch sie, waren mit den Geschenken beglückt worden, die sie sich so sehr gewünscht hatten.

„Es tut uns leid, Kinder. Die Geschenke fallen in diesem Jahr etwas spärlich aus, aber es geht nicht anders“, sagte sein Vater betrübt. „Im letzten Jahr gab es weniger Aufträge und das Geld, das ich verdient habe, reicht gerade so zum Leben. Da müssen wir jetzt gemeinsam durch. Ich hoffe ihr versteht das. Nächstes Jahr wird es sicher wieder besser.“

„Anton, ich habe noch etwas für dich“, sagte seine Oma und reichte ihm ein Päckchen. „Die Kiste ist von deinem Opa. Er hat mich gebeten, sie dir an irgendeinem Heiligabend zu geben, an dem ich denke, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“

Gespannt riss er das Papier ab. Zum Vorschein kam, er konnte es kaum glauben, die Kiste von der er geträumt hatte. Er dachte an den alten Mann und seine Worte. Ja, es saßen alle um den Weihnachtsbaum und somit durfte er ihr Geheimnis lüften. Gespannt öffnete er sie, um gleich darauf mit enttäuschter Mine festzustellen, dass sie leer war. Doch dann geschah plötzlich etwas Seltsames. Winzige bunte Funken blitzten auf, sprühen hervor und tanzten wie befreit durch die Luft. Das Gefühl der Enttäuschung löste sich auf wie frühmorgendliche Nebelfetzen und machte einem anderen Platz. Einem, welches sich wie ein wärmender Schal um seine Schultern legte. Und als er in das von Bedauern gezeichnete Gesicht seiner Mutter blickte, danach in das betrübt blickende seines Vaters und das vor Enttäuschung schmollende seiner Schwester, wurde er tief in seinem kleinen Herzen von einem glückseligen Gefühl überwältigt, das er nicht beschreiben konnte. Seine Oma lächelte. „In diese Kiste hat dein Opa all seine Liebe zu dir, deiner Schwester und deinen Eltern gepackt. Er wollte dir damit sagen, dass Geschenke, die man kaufen kann, nicht wichtig sind. Das einzig wahre und auch das schönste, habt ihr alle bereits erhalten. Anton, weißt du welches Geschenk er damit meinte?“

Anton nickte. „Wir haben uns. Und solange wir zusammenhalten, geht es uns gut“, sagte er und erinnerte sich, während er seinen Blick zum Fenster schweifen ließ, an den alten Mann in seinen Traum. 

 

© copyright by Gabriele Walter

 

 

 

‎31.08.2018  Über diese Wortwechsel bei FB habe ich mich sehr gefreut:

 

Oculit Net‎ an Gabriele Walter

31. August um 12:31 

Vielen Dank für"Wenn die Schatten länger werden" 

Liebe Gabriele,vor einigen Wochen empfahl ich meiner Frau einen Roman von dir, ich war in einer Autorengruppe darüber gestolpert, fand ihn ganz interessant.Meine Frau las ihn und war begeistert.Vor zwei Wochen suchte sie neues Lesefutter und da sagte ich,die Gabriele Walter hat noch viele andere Bücher.Sie schaute und entschied sich für"Wenn die Schatten länger werden".Du fragst dich sicherlich ob ihr der Roman auch gefallen hat, ja er hat und dies ist auch der Grund,warum ich diese Nachricht in deine Chronik schreibe und somit öffentlich mache, sie fand das Buch fantastisch.

Wie der Zufall es will,hat mein Jugendroman"Branding ins Herz" das gleiche Thema. Zwar geht es nicht um eine erwachsene Frau,die sich mit der Entscheidung sich operieren zu lassen quält,auf jeden Fall nicht unmittelbar. Hier ist es die 14 Jährige Tochter,die hautnah die Krankheit ihrer Mutter miterlebt.Ich weiß nicht in wiefern du Zeit findest deine Nase in Bücher zu stecken, als Autor fehlt einem da einfach die Zeit,aber vielleicht möchtest du das Buch jemandem weiter empfehlen.Es erscheint jetzt am Samstag, mit anderen Worten, morgen, mich würde freuen wenn du es liest. Vielleicht können wir uns danach austauschen und vielleicht können unsere Leser über unsere Herangehensweisen diskutieren.

Ich freue mich auf jeden Fall über deine Rückmeldung und setze dir hier einmal den Link zum E-Book in diese Nachricht:https://www.amazon.de/Branding-ins-…/…/ref=sr_1_1_twi_kin_1…

Ich schließe diese Nachricht mit meinen besten Wünschen,hoffentlich hast du auch mit den anderen Büchern so viel Erfolg.

Alles Liebe deine Desirèe Ange

alias Düneyt Durgun

 

Gabriele Walter 

Herzlichen Dank für deine Nachricht, und dafür, dass du diese Zeilen öffentlich gemacht hast. Solche Worte sind wie Manna und erfreuen die Herzen wohl aller Autoren. Außerdem hast du mich neugierig gemacht. Ich wüsste zu gerne, welches meiner anderen Bücher deine Frau zuvor gelesen hat. 😊

Natürlich bin ich dem Link zu deinem E-Book gefolgt und habe den Klappentext von „Branding ins Herz“ gelesen. Da ich zurzeit sehr in meine eigenen Projekte eingespannt bin, bleibt mir tatsächlich wenig Zeit zum Lesen. Deiner Bitte das Buch weiterzuempfehlen, komme ich jedoch sehr gerne nach, da mich bereits der Klappentext berührte. Sobald ich es selbst gelesen habe, werde ich mich bei dir melden. Bis dahin wünsche ich dir viel Erfolg für dein Buch und noch manche schlaflose Nacht, die dir gute Ideen für weitere Bücher beschert.

 

Oculit Net 

Liebe Gabriele, das Buch, welches meine Frau als erstes von dir las, war "Gegen alle Vernunft". Sie fand es spannend, konnte es kaum weglegen. Wie gesagt entdeckte ich es bei einer Autorengruppe, bei der du öfters wirbst. Als meine Frau dann das erwähnte Buch las, das mich zu diesem ausufernden Post veranlasste, war sie gerührt. Sie sagte, dass sie der Roman an "Branding ins Herz" erinnere, meine Frau ist meine erste Testleserin und größte Kritikerin. Emotionen dürfen sein und ich scheue mich nicht, beim Verfassen eines Romans mein Herz zum Bluten zu bringen, da ich denke, dass die Leser das in jeder Zeile fühlen. Ich danke dir auf jeden Fall für diese Reaktion und natürlich werden wir deine Romane auch weiterhin verfolgen. Desirée Ange alias Cüneyt Durgun alias Oculit Net

 

Gabriele Walter 

Vielen Dank für deine Nachricht. Es ist schön, dass dich deine Frau so unterstützt. LG auch an deine Frau und weiterhin alles Gute und viel Erfolg. 💞

 

 

19.07.2018 

Ein wunderschöner Julimorgen. Die Sonne lachte uns ins Gesicht, als wir uns erneut mit Katrin in die heimatliche Wildnis begaben. Vollkommen überwältigt von der Schmetterlingsvielfalt auf einer Lichtung mitten im Wald, gelangen uns einige Schnappschüsse. Bei einem für uns ganz besonderen Ereignis durften wir am Ende unserer Wanderung dabei sein, als wir auf einen Schäfer mit seiner Herde trafen. -- Die Geburt eines Lämmchens.

 

19.05.2018

Familienfeiern sind doch immer wieder schön. Vor allem, weil man dabei nicht nur viel Spaß haben, sondern auch so großartig schlemmen kann.

 

17.05.2018

Donnerstag früh. Das Wetter grinste uns spöttisch entgegen und versuchte uns die geplante Wanderung mit Katrin zu vermiesen. Für sie spielt das Wetter nur eine sehr untergeordnete Rolle. Nasse Schuhe kann man schließlich zum Trocknen an die Heizung stellen. Nach meiner anfänglichen Skepsis bezüglich des grauen Himmels, suchte sie jedoch nach einer passenden Lösung für Schönwetterwanderer. – Zumindest für die Füße. Doch kaum waren wir unterwegs, begann der Himmel sich sachte auf unsere Köpfe zu entleeren. Dennoch marschierten wir wagemutig weiter, da uns Katrin die Schönheiten der Nördlinger Umgebung auf einem besonders reizvollen Wanderweg zeigen wollte. 

Vorbei an einem Straußengehege, entlang an einem sprudelnden kleinen Bach, der, wie Katrin versicherte, weil es geregnet hatte, verhältnismäßig viel Wasser trug. So gelangten wir an verborgene und romantisch angehauchte Plätze, von denen weder ich, noch Anne je etwas gehört hatten.  

 

 

29.04.2018

Hier ein kleiner Auszug aus meinem Neuen. Er wird Ende des Jahres erscheinen.

 

Der Glücksfall

 

Wieder einmal zu spät dran. Dabei wollte Jessica, gerade an diesem Morgen, alles richtigmachen. Den Wecker hatte sie so eingestellt, dass er sie zu einer unmenschlichen Zeit aus ihren Träumen reißen konnte – was er dann auch tat. Da ihre ersten Gedanken sich augenblicklich an die letzten des Vorabends hängten, schlug sie die leichte Steppdecke zurück und erhob sich. Schließlich wollte sie genügend Zeit haben, um ein dezentes Make-up aufzulegen und die richtige Kleidung auszuwählen.

Manch einer könnte denken, das Make-up okay, na klar, logisch, aber die Klamotten hätte sie doch, um Stress am Morgen zu vermeiden, schon am Abend zuvor herauslegen können. Natürlich hatte sie das bereits des Öfteren versucht. Doch dann passte das Shirt, der Pulli, die Bluse oder was sie sonst so zurechtgelegt hatte, weder zu ihrer Stimmung, noch zum Wetter und sie war gezwungen erneut zu wählen. Wie auch immer, diesen Tag wollte sie perfekt beginnen. Sogar frühstücken wollte sie, um eine ordentliche Grundlage im Magen zu haben.

So stellte sie sich also unter die Dusche, föhnte danach die langen schwarzen Haare und steckte sie zu einer eleganten Businessfrisur hoch.

Doch dann ging alles schief, was nur schiefgehen konnte.

Die am Vorabend nicht richtig verschlossene Nagellackflasche, sie hatte es nach dem Auftragen der Farbe einfach vergessen, kippte ins Waschbecken. Ihre goldene Puderdose rutsche ihr beim Öffnen aus der Hand, was überpuderte Bodenfliesen zur Folge hatte und an der letzten Strumpfhose, lief eine Laufmasche hoch, während sie diese über ihre Beine streifte. Sie entfernte den Nagellack, kümmerte sich nicht um den Puder und entschied sich für einen ihrer schwarzen Hosenanzüge, ein weißes T-Shirt und den bunten Schal, den sie während des letzten Afrikaurlaubs erstanden hatte. Ihr Magen rebellierte. Sie verzichtete aufs Frühstück. Hastig trank sie lediglich einen Schluck des heißen Kaffees, an dem sie sich dann auch noch die Zunge verbrannte.

 

 

18.04.2018

Ein weiter Blick nach Herkheim. Wir gingen vom Nördlinger Stiftungskrankenhaus über Wald und Flur in Richtung Schäferweg. Es ist einfach nur herzerfrischend an diesem wundervoll sonnigen Morgen die grünende und blühende Natur zu genießen.

 

26.03.2018

Heute morgen beim Walken. Der Frühling lässt grüßen. Wir fanden Weidenkätzchen für die Osterdekoration und Birkenreisig für ein Nest, in das demnächst meine Ton-Vögel  umziehen dürfen. 

 

01.01.2018

 

Wieder ist ein ereignisreiches Jahr zu Ende gegangen. Wünsche wurden erfüllt, der eine und andere Vorsatz eingehalten und der, welcher nicht eingehalten wurde, wird dieses Jahr in Angriff genommen. 

 

All meinen Lesern wünsche ich ein gesundes, spannendes, ereignisreiches und glückliches neues Jahr. Mögen sich all Ihre kleinen und großen Wünsche erfüllen und auch solche, die Sie tief in Ihren Herzen versteckt haben.  

Für mich selbst und alle Menschen wünsche ich mir ein wenig mehr Geduld, Verständnis, Verzeihen, viel mehr Frieden und vor allem Liebe, dann kommt alles andere wie von selbst.

 

22.12.2017

Eine Weihnachtsgeschichte

 

Anton schaute sich suchend um. Seit die Sonne am Horizont erschienen war, stapfte er nun schon durch den harschen Schnee, der unter seinen Füßen knirschte. Doch der Weg, der ihn zu seiner Oma bringen sollte, schien kein Ende nehmen zu wollen.

Überhaupt war heute alles so anders. Als er vor Stunden aufgewacht und, wie jedes Jahr am Heiligabend, nach unten ins Wohnzimmer gelaufen war, um den geschmückten Weihnachtsbaum zu betrachten, hatte es bereits begonnen. – Es gab keinen. Nicht einmal einen ungeschmückten Tannenbaum. Von glänzend eingepackten, mit dicken Schleifen gekrönten Geschenken ganz zu schweigen. Hatte Vater etwa vergessen einen zu besorgen? Auch der Duft nach frisch gebackenen Plätzchen war ihm nicht, wie normalerweise, um die Nase geschlichen. Seit er denken konnte, durfte er die zerbrochenen Plätzchen schon beim Frühstück zu seinem Kakao naschen. Seine Mutter schob sie ihm stets, mit ihrem ganz besonders strahlenden Weihnachtslächeln, auf einem kleinen Teller zu. Doch nicht so an diesem Morgen. Die Bewohner des Hauses schienen alle noch zu schlafen. Selbst aus dem Zimmer seiner großen Schwester, die sich üblicherweise schon in aller Herrgottsfrüh von Rockmusik zudröhnen ließ, war kein einziger Ton nach draußen gedrungen. Normalerweise hätte er schon da merken müssen, dass etwas nicht stimmte. Doch bei aller Vorfreude hatte er es wohl nicht wahrgenommen. Also war er wieder nach oben gegangen, um ins Schlafzimmer seiner Eltern zu schauen. Die Daunendecken lagen bereits aufgeschlagen in den Betten, doch von seinen Eltern fehlte jede Spur. Selbst das Zimmer seiner Schwester hatte durch deren Abwesenheit geglänzt. Nacheinander öffnete er sämtliche Türen und schaute hinein. Auch im Keller und in der Garage konnte er sie nicht finden. Jetzt gab es nur noch einen Ort, an dem er suchen konnte. Also schlüpfte er, noch im Pyjama, mit seinen nackten Füßen in die gefütterten Stiefel und lief über den Hof zur Schreinerwerkstatt seines Vaters. Doch die Tür war verschlossen. Frierend und zitternd stand er da und fühlte sich entsetzlich allein, während er sich noch einmal suchend auf dem Hof umblickte.

Da Anton nicht dumm war, beschloss er, sich warm anzuziehen und zu seiner Oma zu gehen. Die wusste sicher, was hier vor sich ging. Oma war klug. Sie wusste stets auf all seine Fragen eine Antwort.

Nachdem er seine Thermolatzhose und die dicke Daunenjacke angezogen hatte, war er dann auch losgegangen. Doch auch mit dem Weg schien etwas nicht zu stimmen. Natürlich wusste er mit seinen acht Jahren bereits, dass eine Strecke mit dem Auto zurückgelegt, schneller zu bewältigen war, als zu Fuß. Darum hatte er sich auch für die Abkürzung durch den Wald entschieden. Mit Oma war er diesen Weg, von ihrer Seite aus, schon oft gegangen. Er kannte die Stelle, an der sie den Wald dann stets verließen, ganz genau. Also hatte er die Straße verlassen und sich auf den Waldweg begeben.

Inzwischen stand die Sonne bereits hoch am Himmel, doch noch immer war das Ende des Weges nicht in Sicht. Im Gegenteil, der Weg schien statt kürzer, endlos länger zu sein. Hatte er sich etwa verlaufen? Hätte er an der Weggabelung doch den linken Weg nehmen müssen? Nein, er war sicher, dass er sich auf dem richtigen Weg befand. Als er zu der Kurve kam, die er zu kennen glaubte, atmete er erleichtert auf. Nun würde er gleich das am Waldrand stehende Haus seiner Oma sehen.

Antons Enttäuschung war groß, als der Weg danach endlos weiterzugehen schien. Da! – Eine Bank! Sie stand einige Meter von ihm entfernt am Wegesrand. Jemand saß darauf. Als er näherkam, erkannte er, dass es sich um einen alten Mann handelte, der ihn fröhlich lächelnd zu sich winkte. Anton blieb stehen. Seine Eltern hatten ihn oft genug gewarnt, nicht mit Fremden zu sprechen. Dieser alte Mann schien jedoch ganz und gar nicht böse zu sein. Im Gegenteil. Und irgendwie kam er ihm sogar bekannt vor. Vielleicht kannte er ja den Weg zu seiner Oma. Also machte er einige vorsichtige Schritte auf ihn zu.

„Komm nur näher. Ich tu dir nichts.“

Die sonore Stimme des Alten und sein freundliches Lächeln, verscheuchten alle Zweifel. Anton ging weiter und stellte sich breitbeinig vor dem alten Mann auf. „Weißt du wo meine Oma wohnt?“

„Aber ja, ich kenne deine Oma schon viele Jahre. Doch bevor wir zu ihr gehen“, fügte er verschwörerisch hinzu, „musst du mir einen Gefallen tun.“

„Einen Gefallen?“, fragte Anton skeptisch.

„Ich habe vor vielen Jahren eine Kiste vergraben, in der sich ein wertvoller Schatz befindet, doch ich bin zu schwach, um sie wieder auszugraben. Würdest du das für mich tun?“

Anton nickte. „Ja, das kann ich. Aber hast du denn einen Spaten?“

Plötzlich lag neben dem Alten ein kleiner Spaten. Wo der alte Mann ihn hergeholt hatte, war dem Jungen schleierhaft, denn er hätte schwören können, dass der Spaten noch vor wenigen Sekunden nicht dort lag.

Wie auch immer, der Alte erhob sich, reichte Anton den Spaten und führt ihn tiefer in den Wald hinein.

Als sie eine ganze Weile gegangen waren, blieb Anton stehen. Ihm war nun doch etwas mulmig zumute. Wollte der alte Mann ihn etwa entführen? War er gar nicht so freundlich, wie er getan hatte?

„Nun komm schon, wir sind gleich da. Siehst du die alte Eiche?“ Der Alte deutete in eine bestimmte Richtung. „Die, die dort umgeben von Tannen, wie eine Königin mitten in ihrem Volk steht? Ich habe ihr vor vielen Jahren ein Geheimnis anvertraut. Ein Geheimnis, das in einer kleinen Kiste ruht, bis du sie ausgräbst. – Ja, du hast mich schon richtig verstanden. Die Kiste habe ich für dich vergraben. Du darfst sie aber erst öffnen, wenn ihr alle um den Weihnachtsbaum sitzt.“

„Die Kiste ist für mich? Kennst du mich denn?“

„Aber ja.“

„Wer bist du?“

Der Alte blieb stehen und deutete, ohne auf Antons Frage einzugehen, auf einen bestimmten Platz. „Hier musst du graben.“

Anton tat wie ihm geheißen und schon nach kurzer Zeit stieß er auf etwas Festes. „Da ist etwas“, jubelte er voller Freude und während er sich dem alten Mann zuwandte: „Ich hab sie gefunden.“

Doch der alte Mann war verschwunden.

„Hallo!“, rief er laut und fügte enttäuscht schmollend hinzu: „Ich hab die Kiste gefunden. Und du wolltest mir doch den Weg zu meiner Oma zeigen.“

Aber der Alte blieb verschwunden. Anton grub die Kiste aus. Als er den Schmutz entfernt hatte, konnte er sehen, dass es sich um eine Metallkiste handelte, die mit wunderschönen Ornamenten verziert war. Schon wollte er sie öffnen, da fiel ihm ein, um was ihn der alte Mann gebeten hatte. Er sollte sie erst öffnen, wenn alle um den Weihnachtsbaum sitzen würden.

 

„Anton, Anton, was ist denn heute mit dir los?“, vernahm er plötzlich die liebevolle Stimme seiner Mutter, die ihn sanft an der Schulter rüttelte. „Wenn du nicht endlich aufstehst, verpasst du den ganzen Weihnachtsmorgen.“

Anton rieb sich den Schlaf aus den Augen und schaute seine Mutter fragend an. Hatte er etwa alles nur geträumt?

„Heut ist Heiligabend. Los, mein Schatz, raus aus den Federn.“

„Ich hab gerade einen komischen Traum gehabt, Mama“, sagte er, während er aus seinem Bett rutschte.

„Ach, der hat dich also daran gehindert aufzustehen. Was hast du denn geträumt?“

„Was …? Oh! Hab ich vergessen.“

Nachdem Anton sich angezogen hatte, ging er an Irinas Zimmer vorbei, aus dem laute Rockmusik nach außen drang. Wie immer, dachte er und ging nach unten. Bereits auf der dritten Stufe kroch ihm der süße Duft von gebackenen Plätzchen in die Nase. Der Weihnachtsbaum stand geschmückt im Wohnzimmer. Allerdings lagen nur wenige Geschenke darunter. – Das war anders. Er vermisste das große Paket, in dem sich sein größter Wunsch, die Polizei-Kommandozentrale von Playmobil befinden musste. Und das dazugehörige Polizeiauto befand sich doch ebenfalls in einem größeren Päckchen. Vielleicht hatte Mama noch keine Zeit, es einzupacken.

Der Tag zog sich schier endlos dahin. Doch, als es zu dämmern begann, läutete jemand an der Tür. Anton wusste, das konnte nur seine Oma sein. Endlich würde es Abendbrot geben und danach war Bescherung.

Mit langen Gesichtern saßen er und Irina auf dem Sofa. Weder er noch sie, waren mit den Geschenken beglückt worden, die sie sich so sehr gewünscht hatten.

„Es tut uns leid, Kinder. Die Geschenke fallen in diesem Jahr etwas spärlich aus, aber es geht nicht anders“, sagte sein Vater betrübt. „Im letzten Jahr gab es weniger Aufträge und das Geld, das ich verdient habe, reicht gerade so zum Leben. Da müssen wir jetzt gemeinsam durch. Ich hoffe ihr versteht das. Nächstes Jahr wird es sicher wieder besser.“

„Anton, ich habe noch etwas für dich“, sagte seine Oma und reichte ihm ein Päckchen. „Die Kiste ist von deinem Opa. Er hat mich gebeten, sie dir an irgendeinem Heiligabend zu geben, an dem ich denke, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“

Gespannt riss er das Papier ab. Zum Vorschein kam, er konnte es kaum glauben, die Kiste von der er geträumt hatte. Er dachte an den alten Mann und seine Worte. Ja, es saßen alle um den Weihnachtsbaum und somit durfte er ihr Geheimnis lüften. Gespannt öffnete er sie, um gleich darauf mit enttäuschter Mine festzustellen, dass sie leer war. Doch dann geschah plötzlich etwas Seltsames. Winzige bunte Funken blitzten auf, sprühen hervor und tanzten wie befreit durch die Luft. Das Gefühl der Enttäuschung löste sich auf wie frühmorgendliche Nebelfetzen und machte einem anderen Platz. Einem, welches sich wie ein wärmender Schal um seine Schultern legte. Und als er in das von Bedauern gezeichnete Gesicht seiner Mutter blickte, danach in das betrübt blickende seines Vaters und das vor Enttäuschung schmollende seiner Schwester, wurde er tief in seinem kleinen Herzen von einem glückseligen Gefühl überwältigt, das er nicht beschreiben konnte. Seine Oma lächelte. „In diese Kiste hat dein Opa all seine Liebe zu dir, deiner Schwester und deinen Eltern gepackt. Er wollte dir damit sagen, dass Geschenke, die man kaufen kann, nicht wichtig sind. Das einzig wahre und auch das schönste, habt ihr alle bereits erhalten. Anton, weißt du welches Geschenk er damit meinte?“

Anton nickte. „Wir haben uns. Und solange wir zusammenhalten, geht es uns gut“, sagte er und erinnerte sich, während er seinen Blick zum Fenster schweifen ließ, an den alten Mann in seinen Traum. 

 

© copyright by Gabriele Walter

  

18.12.2017

 

Endlich ist es so weit! - Mein Roman "Die Rache des Hexenmeisters", bei dem es sich um die Fortsetzung zu "Der Geist des Hexenjägers" handelt, ist seit heute als Taschenbuch und E-Book bei Amazon erhältlich.


16.12.2017 

 

Heute wurde mein neuer Roman "Die Rache des Hexenmeisters" bei Amazon hochgeladen. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung zu "Der Geist des Hexenjägers". Außerdem erhielt meine Internetseite ein bezauberndes Winterkleid. Was mich ganz dolle freut, ist die Nachricht, die ich daraufhin von einer lieben Kollegin erhielt: 

 

ui! - ein schönes Winterbild! Ich mag den Winter sehr, aber ich mag auch Deine Geschichten und Deine schöne Autoren-Seite.

 

Danke, liebe Petra.

  

13.11.2017

 

Eine Nachricht über das Foto auf meiner Webseite von Petra Weise, die mich ganz besonders freute:   

 

Das unglaublich wunderschöne Herbstfoto ist der reine Wahnsinn! So etwas habe ich noch nie gesehen! Dieses herrlich leuchtende Rot ist absolut faszinierend. Ich mag meinen Computer gar nicht mehr ausschalten.

 

22.10.2017

 

Nachrichten wie diese von Theresa Schermer sind es, die mich ermuntern weiterzuschreiben:

 

Hallo Gabriele, ich hoffe und wünsche mir sehr, Sie bei ihrem Vornamen nennen zu dürfen. Durch Zufall kam ich auf facebook auf ihre Seite. 

Ihr Profil, ihre Büchertitel sprachen mich sofort neugierig an. Gegen alle Vernunft habe ich mir sofort bestellt. Wenn ich das Buch gelesen habe melde ich mich ganz bestimmt wieder. Liebe Grüße Theresa

 

 

27.09.2017

 

Zu meinem Roman „Der Geist des Hexenjägers“, erscheint demnächst die Fortsetzung.

 

„Die Rache des Hexenmeisters“ 

 

Ist Patricia nach all den bedrohlichen Ereignissen und schaurigen Visionen endlich ein gemeinsames Glück mit Adrian vergönnt? – „Bis zu eurem Tod werdet ihr gegen die dunklen Kräfte kämpfen.“ – Erste Zeichen deuten schon bald darauf hin, dass sich diese Vorhersage bewahrheitet. Wird die Rache des mysteriösen Hexenmeisters aus längst vergangener Zeit ihr junges Glück zerstören?  

   

 

15.07.2017

Ein Besuch in Bad Mergentheim, der Stadt, in der mein neuer Roman "TANZ MIT MIR" spielt.

Ich sitze hier auf einer Bank im wunderschön angelegten Kurpark. Noch genieße ich die herrliche Ruhe. Wenig später wurden die Kerzen und die ersten Buden fürs "Große Kurparkfest mit Illumination" aufgestellt.   

Menschenmassen, tausend Lichter und jede Menge verführerische Düfte aus den multikulturellen Buden, in denen gegrillt und gebrutzelt wurde. Es war ein fantastisches Erlebnis.

 

01.07.2017

Es ist so weit, der NEUE ist da.  "Tanz mit mir" wurde von meinem Sohn und Cover-Designer für den Druck und als E-Book hochgeladen.

 

Klappentext:

Seit zwanzig Jahren ist Leonie glücklich verheiratet. Doch wie üblich kriselt es mal wieder vor dem gemeinsamen Urlaub. Da Erich glaubt unabkömmlich in der Firma zu sein, muss sie die gebuchte Reise zum wiederholten Mal stornieren. Aus Enttäuschung beschließt sie, sich in der alten Heimat bei ihren Eltern zu erholen.   

Als sie bei einer Zufallsbegegnung in die karibikblauen Augen eines Fremden blickt, kommen lange verborgene Gefühle wieder hoch. Eine Laune des Schicksals? Für Leonie beginnt eine berauschende Achterbahnfahrt der Gefühle … 

 

25.06.2017

Endlich! Das Manuskript ist lektoriert und korrigiert.  Ein Cover ist gefunden und der Klappentext steht. In wenigen Tagen wird der Roman bei Amazon veröffentlicht.

 

21.06.2017

Eine Nachricht von Elfie Nadolny wie ich sie gerne täglich bekommen möchte:  

 

Hallo, ich möchte nur sagen mir gefällt die Homepage und das, was ich bisher inhaltlich gelesen habe und möchte viele Grüße hinterlassen. 

 

10.06.2017

Unsere Bücherecke Blog

 

Gewinnt ein Print von Gabriele Walter

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Das Gewinnspiel beginnt jetzt und Endet am 11.06.2017 um 23:59 Uhr

Die Glücksfee arbeitet ab Montag wieder ;-)

Facebook hat mit dem Gewinnspiel nichts zu tun

 

Susanne Sanny Keller Tolles Gewinnspiel

Nicole Ungeheuer-Döhler Einfach super

Caro Prüter Ich hüpfe mal dazu

Anni Oettershagen Klasse, ich mache gerne mit.

Tina Sack Versuche gerne mein Glück  🍀

Antje Barth Toll, da versuche ich super gern mein  🍀 Glück  🍀  😃

Meike Bartens Interessante Story ... Was es wohl mit dem Titel auf sich hat? Bin neugierig und hüpfe mit den Topf des Loses. Marion Hackl. Steffi Eckhoff-Emme ...🍀 ❤ 🍀 Auch was für Euch?  Ja,ich würde gerne gewinnen! 🍀 🍀 🍀 ❤ 🍀 🍀 🍀

Dankeschön Meike Bartens  🍀

Christine S. Lade Da versuche ich sehr gerne mein Glück  🍀 Danke für diese tolle Verlosung  ❤️ 🐞 ❤️

Melanie Geuss Hört sich gut an da Versuch ich gern mein Glück

Steffi Eckhoff-Emme Ein: sag trotzdem JA zu deinem Leben-Buch? Ich bin gespannt welche schicksalhaften Begegnungen ihr wohl zeigen, dass sie weiterleben soll/muss...  Ja,ich würde gerne gewinnen!...Mehr anzeigen

Melanie Mallek Bin gern mit dabei

Sabine Hamm-Zichel Interessanter Klappentext und passendes Cover. Herzlichen Dank für das tolle Gewinnspiel! Ich würde gerne mein Glück versuchen, denn das Buch kannte ich bis jetzt noch gar nicht.

Andrea Bierbaum Würde mich brennend interessieren Christa Heythausen-Steffen Melanie Angyal Jenny Kabus

Ja Nine Oh Danke für das tolle gewinnspiel! Ich versuche gern mein Glück

Michaela Kronawitter Beendet

Michaela Kronawitter So die Glücksfee hat den Gewinner gezogen. Gewonnen hat Steffi Eckhoff-Emme herzlichen Glückwunsch. Schick mir bitte eine PN mit deiner Adresse

Steffi Eckhoff-Emme Dankeschön

Meike Bartens Oh toll Steffi  🎉 🎉 🎉Herzlichen Glückwunsch

Unsere Bücherecke Blog Glückwunsch. ..Buch geht diese Woche noch raus

Steffi Eckhoff-Emme Freu mich grade total  😊 😊 😊

Unsere Bücherecke Blog Herzlichen Glückwunsch  :)

Sabine Hamm-Zichel Herzlichen Glückwunsch  😊

Steffi Eckhoff-Emme Dankeschön  🎉 🎉 🎉 🎉 🎉

Gabriele Walter Herzlichen Glückwunsch und viel Freude beim Lesen. 😍

 

04.06.2017

Die ersten 50 Seiten meines Manuskripts von der Lektorin zurückbekommen und bereits korrigiert. In diesem Tempo kann es weiter gehen, dann ist es bald geschafft.

  

19.05.2017

Bei meinem neuen Roman, der demnächst erscheinen wird, handelt es sich um eine sehr emotionale Liebesgeschichte. Gut und Böse liegen oft nah beieinander...

 

"Tanz mit mir"

 

Kein noch so kleines Wölkchen unterbrach die unendliche Weite des tiefblauen Himmels. Obwohl an diesem Abend ein laues Lüftchen sanft über ihre Haut strich und die Hitze des Tages auf angenehme Weise vergessen ließ, war es immer noch angenehm warm.

 

Leonie genoss Abende, an denen das Leben nur noch leise pulsierte und doch so präsent war. Sie lag in ihrer Hängematte, beobachtete nah an ihr vorüber flatternde Schmetterlinge und Vögel, die sich ihren Weg hoch oben am Himmel suchten oder an Dachgiebeln saßen und ihr Abendlied zwitscherten. Bienen und Hummeln summten, brummten und labten sich an den reichhaltigen Blütenstauden, von denen sie in Leonies Garten durch eine überwältigende Farbenpracht und von süßen Düften angelockt wurden. Nachbarn unterhielten sich. Wortfetzen drangen zu ihr herüber. Kinder lachten und kreischten fröhlich auf dem in der Nähe gelegenen Abenteuerspielplatz. Die Luft war erfüllt vom Duft des Sommers. Jemand grillte Steaks. Der Geruch zog ab und zu, je nachdem woher das Lüftchen wehte, unter ihrer Nase vorbei und versuchte ihren Appetit anzuregen. Meistens jedoch duftete es nach einem Gemisch aus Jasmin und Rosen, die ganz in ihrer Nähe blühten, und ab und zu umgarnte sie der Duft der letzten Holunderblüten. ­– Damals, als sie den Garten um ihr Haus anlegten, pflanzte sie ihn eigenhändig, obwohl der Landschaftsgärtner ihr erklärte, dass es sich dabei nicht gerade um ein Edelgehölz handle. Doch als sie ihm von ihrer Großmutter berichtete, die davon überzeugt war, dass in ein Haus, in dessen Garten ein Holunder stehe, nie der Blitz einschlagen würde, zuckte der junge Mann nur mit den Schultern und ließ sie gewähren. – Nun sog sie den süßen Duft, nach dem sie sich Jahr um Jahr aufs Neue sehnte, da er ihr ein Gefühl von Heimat, Geborgenheit und – Liebe vermittelte, tief in ihre Lungen. Liebe – echte, tiefe Liebe, die nicht gelebt wird, ist wie Unkraut das, selbst hundertmal herausgerissen, nie ganz auszumerzen ist. Es bedarf nur eine jener feinen Haarwurzeln, die irgendwo, tief verborgen zurückgeblieben ist und ehe man es sich versieht, treibt sie wieder aus ...

 

26.02.2017

Das Überarbeiten meines Romans macht Fortschritte. Demnächst übergebe ich das Manuskript an meine Lektorin. Während sie es liest und dabei den Rotstift ansetzt, beginne ich mit der Suche nach einem passenden Cover. Da es sich um einen Liebesroman handelt, soll es romantisch aber nicht kitschig sein. Wie ihr inzwischen bemerkt haben dürftet, mag ich eher die klare Linie ohne Schnörkel. Ich hab da schon die eine oder andere Vorstellung, die mein Cover-Designer wie stets, zu meiner vollsten Zufriedenheit umsetzen wird.  

 

18.01.2017

Nun habe ich mich doch entschlossen, meinen ersten Roman, der seit Jahren in der "Schublade" ruht, zu überarbeiten. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht, in meiner damaligen Gedankenwelt zu stöbern. Ob ich den Roman letztendlich veröffentliche? Lasst euch überraschen. Zurzeit bin ich vollauf damit beschäftigt, die Charaktere und die Begebenheiten etwas zu verändern.     

 

 

31.12.2016

Das alte Jahr ist müde geworden unter der Last der Wünsche und Hoffnungen, die wir ihm zu Beginn aufgebürdet haben. Diverse Erfolge konnten wir verzeichnen, das Glück war vielen hold und so manchem lachte die Liebe direkt ins Herz. Doch auch Niederlagen mussten wir verkraften, Trauer um einen geliebten Menschen oder um einen Traum den wir begraben mussten. Unerfüllte Wünsche sind geblieben und die Hoffnung, dass sie sich im neuen Jahr erfüllen mögen.

Ich wünsche allen, dass es ein friedvolles Jahr werden möge. Nehmt euch Zeit, um wie Kinder zu träumen, doch auch wie Erwachsene mit gesundem Menschenverstand zu handeln. Auch wenn der eine oder andere darüber mitleidig oder sarkastisch lächelt, es ist und bleibt die Liebe, die uns zufrieden, gesund, glücklich und erfolgreich sein lässt.  

 

In diesem Sinne bedanke ich mich bei all meinen Lesern, die sich an meinen Werken erfreuen und wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr. 

 




Neuerscheinungen:


Rezensionen:

★★★★★ Spannender Thriller mit fulminanten Ende

Von I. Hülserman am 9. 12. 2018 bei Amazon

Format: Taschenbuch

Das Buch hat mich sofort gefesselt und ich musste es in einem Zug lesen. Der Autorin ist es gelungen, bei diesem Thriller auch das Liebesglück und die Aufarbeitung der Vergangenheit der Protagonistin spannend zu beschreiben. Alles zusammen macht das Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Sehr empfehlenswert.